Baby it’s (still) cold outside – Selfcare im Januar

Baby it’s (still) cold outside – Selfcare im Januar

Der erste Monat des Jahres hat es in sich: Die Vorsätze im Nacken und das neue Jahr noch ganz frisch vor uns, würden wir uns gern noch ein Weilchen verkriechen. Folge uns ruhigen Gewissens zu unseren Tipps, wie Du das Biest zähmen kannst.

Januar, der Montag des neuen Jahres. Wir haben uns alle mehr oder weniger viel fürs neue Jahr vorgenommen, merken aber schon in Woche drei: Wir joggen noch immer nicht dreimal wöchentlich, sondern schleppen uns nur grauhäutig zum Supermarkt. Die gekauften Bücher verstauben neben der Couch, Netflix rollt durch und auch in diesem Monat lassen wir beim Meditieren so sehr los, dass wir morgens um 7 Uhr zerstört aufwachen („Wo bin ich?“ „Und wann?“). Machen wir uns nichts vor: Januar ist einfach immer noch Winter. Mit kurzen Tagen, dafür aber ohne Plätzchen, Deko, Kerzen und Vorfreude. Aber wer sagt, dass das so bleiben muss? Wir zeigen Dir, wie Du die dringend benötigte Gemütlichkeit in den Anfang des Jahres bringst.

1. Erstmal ankommen

Sicher stolperst Du noch immer über die neue Jahreszahl. Wann ist es eigentlich hinter Deinem Rücken 2021 geworden? Die Verwirrung zieht sich jetzt noch mindestens bis Juni, dann dürfte es aber sitzen. Um den Einstieg zu erleichtern, empfehlen wir Dir, Dich an die Highlights des Dezembers zu erinnern und sie selbstbewusst mit nach drüben zu retten. Schmücke Deine Höhle mit Lichterketten, brenne das ein oder andere Räucherstäbchen ab und back um Himmels Willen Plätzchen! Wer sagt, dass wir im Januar auf den süßen Duft und das zuckrige Gekrümel verzichten müssen? Schnall Dir Deine Schürze um und tu Dir was Gutes.

2. My couch is my castle

Seien wir ehrlich: Die Möglichkeiten dieses Monats sind begrenzt – besonders zu Corona-Zeiten. Wir arbeiten, homeschoolen, spazieren, kaufen ein, telefonieren mit Herzmenschen, sorgen uns, sinken erschöpft aufs Sofa und schlummern sanft vorm TV ein. Und das ist okay. Eine Pandemie ist kein Wellness-Bootcamp und der sogenannte Sommerkörper komplett überschätzt (Es ist Sommer, wir haben einen Körper: Sommerkörper). Jetzt geht es darum, auf unsere Bedürfnisse zu achten und sehr gut zu uns selbst zu sein. Warum also nicht den liebsten Platz in der Wohnung mit Unmengen Kissen ausstaffieren und ihn zum sicheren Hafen in dieser grauen Zeit machen? Sobald es dunkel wird, wollen wir doch eh alle nur eins und das ist sitzen bzw. liegen. Gib dem unbedingt nach.

3. Mach es nicht selbst

Das große Weihnachtsessen liegt hinter Dir und Du hast für die nächsten 12 Monate genug vorbereitet, gekocht, angerichtet, drapiert und abgewaschen. Sollte das Kochen nicht Dein absoluter Zen-Moment sein – lass jetzt los! Schreib Dir eine Liste Deiner liebsten Restaurants und Imbisse, wirf Dich in Deine wärmsten und bequemsten Klamotten und verbinde den täglichen Spaziergang mit der Nahrungsbeschaffung. Kein Jagen mehr, nur noch Einsammeln. Am besten in einem freundlichen Jutebeutel. So trägst Du Deine Leib- und Seelenspeisen stilsicher nach Hause und unterstützt die geplagten Gastronom*innen in Deinem Viertel. Falls selbst das jetzt zu anstrengend ist, lass Dir das Essen einfach nach Hause bringen und gib den Lieferant*innen ein gutes Trinkgeld – nichts wärmt die Herzen im Januar mehr als ein dampfendes Mahl und etwas Anerkennung.

Hat Dich die Neujahrsmüdigkeit auch eiskalt erwischt? Und wie sehen Deine Strategien aus, den Januar zu entspannen? Wir freuen uns auf Deine Tipps in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar