10 heiße Kühltipps für Homeoffice & Büro

10 heiße Kühltipps für Homeoffice & Büro

Der Sommer treibt uns auch 2021 wieder den Schweiß auf die Stirn – vor allem auf der Arbeit. Unsere 10 Tipps für einen kühlen Kopf findest Du hier.

Es läuft und läuft und läuft. So sehr wir den Sommer mit endlosen Tagen am See und langen Nächte im Freien lieben, so sehr verfluchen wir ihn während der Arbeitszeit. Ob im Homeoffice im Dachgeschoss oder im Büro ohne Klimaanlage – die Produktivität sinkt mit den steigenden Temperaturen. Unsere 10 kühlen Tipps bringen Dich frischer durch den Arbeitstag.

Wasser Marsch

Tipp #1: Kaltes Fußbad im Homeoffice

Wenn Du von einer Abkühlung im See träumst, die Arbeit Dich aber einfach nicht loslässt, kannst Du Dir die kleine Erfrischung unter Deinen Schreibtisch holen: Ein kaltes Fußbad wirkt wunderbar kühlend und belebend auf den Körper. Einfach eine Wanne mit kaltem Wasser füllen und unter den Tisch stellen. Jetzt die geschwollenen Füße eintauchen und genießen. Das Wasser bleibt für mindestens eine Stunde unter Raumtemperatur und Du frisch und konzentriert. Hier haben wir einen echten Homeoffice-Vorteil: Selbst im Meeting sieht niemand, dass Deine Zehen gerade lustig planschen.

Tipp #2: Coolpacks oder kalte Wärmflasche im aufgeheizten Büro

Eine einfache, aber ebenfalls sehr effektive Alternative zum kalten Fußbad sind Coolpacks, die Du strategisch günstig an Deinem Körper platzierst. Einen Kühlschrank hat schließlich fast jedes Office. Wenn Du darin ein paar Kalt-Warm-Kompressen deponierst, bist Du an heißen Tagen klar im Vorteil. Klemme Dir die coolen Päckchen in den Bund von Hose oder Rock, steck sie Dir in die Socke, in den Ausschnitt oder in die Kniekehle und fühl Dich gleich frischer. Damit die Haut nicht zu kalt wird, solltest Du die Coolpacks nur im Kühlschrank und nicht im Eisfach kühlen. Ca. zwei Stunden Kühlung sind ausreichend, um ein Pack (wieder) startklar zu kriegen. Übrigens: Eine Wärmflasche mit eiskaltem Wasser erfüllt denselben Zweck. Probier es doch mal aus!

Tipp#3: Verdunstungseffekt auf Haut und Haaren nutzen

Eine lauwarme oder kalte Dusche hat einen ähnlichen Effekt wie ein Sprung ins kühle Schwimmbecken. Wir fühlen uns danach super erfrischt. Der Kühleffekt verstärkt sich noch, wenn wir uns nach dem Duschen nur leicht trockentupfen und einen Teil des Wassers über Haut und Haare verdunsten lassen. Wasser braucht zum Verdunsten Energie – und die bekommt es aus der warmen Luft! Je länger und nasser Deine Haare, desto anhaltender der Frischekick! Wer keine Dusche im Büro hat oder keine Zeit, mal eben drunter zu springen, erzeugt die Verdunstungskälte einfach direkt am Platz mittels einer Blumensprühflasche oder eines Wasserzerstäubers fürs Gesicht. Falls Du um Dein Make-up fürchtest, sprüh Dir das Wasser nicht ins Gesicht, sondern auf die Pulsadern oder den Hals.

Kühlen, kühlen, kühlen

Tipp#4: VAPE! Raum kühlen mit Verdunstungskälte

Mach Dir die Verdunstungskälte zunutze und hänge nasse Handtücher, Laken und Co. in Deinem Homeoffice auf. Achte darauf, dass die Wäsche nicht zu nass ist und tropft – vor allem bei einem Holzboden. Übrigens helfen auch Wasserschalen bei der Erzeugung von Verdunstungskälte. Wenn es gar nicht auszuhalten ist, kannst Du Dir ein nasses T-Shirt um den Kopf wickeln.

Tipp#5: EIS! Essen oder zum Kühlen benutzen

Dass warme Getränke im Sommer bei der Abkühlung helfen, ist ein Mythos – zum Glück! Denn so steht Deinem eiskalten Getränk oder Deiner Kugel Eis nichts mehr im Wege. Wenn Du Getränke herunterkühlen willst, hilft Dir Salz: Fülle einen Kübel mit Eiswürfeln, gib Salz dazu und stelle Deine Limo kalt. Im Handumdrehen wird warm zu eisgekühlt.

Auch ein Eis in Richtung Feierabend bringt Erfrischung. Es muss nicht unbedingt das Sahneeis sein! Du kannst zum Beispiel einfach Säfte zu Eiswürfeln machen und diese dann lutschen.

Tipp #6: RAUS! Weil’s drinnen eh viel zu heiß ist

Es hilft ja nichts! Irgendwann ist es drinnen einfach zu heiß. Geh raus in die Natur und leg Dich unter ein schattiges Bäumchen. Draußen ist es zwar auch nicht viel kälter, aber an Arbeiten ist ab 30 ° Celsius sowieso nicht mehr zu denken. Stell Dich an eine windige Straßenecke und lass Dich ordentlich durchwehen oder nutze Deine Mittagspause für einen langsamen, schattenreichen Spaziergang. Im besten Fall hast Du auch einen Fluss in der Nähe, an dem Du Dich kurz niederlassen kannst. Wo auch immer es draußen jetzt etwas kühler ist, solltest Du gut beschattet und mit hohem Lichtschutzfaktor verschnaufen.

Abschalten, jetzt!

Tipp #7: Längere Mittagspausen

Es wird heiß (haha) diskutiert, ob die Siesta (das spanische Nickerchen) auch in unsere Breitengrade aufsteigen sollte.[1] Für viele Arbeitnehmer*innen erscheint die dreistündige Pause – in Spanien wird sie von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gehalten – durchaus reizvoll, ist die Mittagshitze doch mitunter die schlimmste. Doch die lange Pause hat auch einige Nachteile: So verschieben sich wichtige Arbeiten oft in die Abendstunden und das Privatleben muss dementsprechend angepasst werden. Solange das gesellschaftliche Leben rund um die Arbeit noch nicht ganz den südlichen Verhältnissen entspricht (unter anderem bleiben die Menschen in Italien und Spanien wesentlich länger wach, selbst die Kinder), ist ein Hybrid wahrscheinlich die perfekte Lösung für kühle Köpfe. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leichten Mittagessen, gefolgt von einem knackigen Powernap? Der erfrischt nicht nur den Kopf, sondern ist auch noch gesund.[2]


[1] https://www.wetter.de/cms/extreme-hitzewelle-hitzefrei-zur-mittagszeit-kommt-die-siesta-jetzt-nach-deutschland-4376678.html

[2] https://www.spendit.de/magazin/mythos-siesta-warum-die-lange-mittagspause-die-spanier-muede-macht

Tipp #8: Früher anfangen, eher aufhören

Wir alle kennen die Geschichte vom frühen Vogel und dem Wurm. Ob der Glückspilz tatsächlich mit vollem Schnabel belohnt wird, wissen wir nicht. Was wir wissen ist allerdings, dass die Morgenstunden die kühlsten des Tages sind. Und die solltest Du – solange Dein Kopf noch frisch ist – intensiv zum Arbeiten nutzen. Zurzeit geht die Sonne jeden Tag zwischen 5:00 Uhr und 5:30 Uhr auf. Nutze den Schwung und starte Deinen Arbeitstag (falls das möglich ist) einfach 1 – 2 Stunden eher. So kannst Du Deinen Arbeitstag schon am frühen Nachmittag beenden und schnurstracks in den nächsten See oder ins nahe gelegene Freibad springen.

Tipp #9: Einfach mal den Stecker ziehen

Alle elektronischen Geräte, die Du jetzt nicht dringend brauchst, solltest Du bei großer Hitze vom Netz nehmen. Denn jedes Einzelne erzeugt Wärme und auf die kannst Du gerade getrost verzichten. Das gilt für Dein Büro zu Hause genauso wie für Deinen Arbeitsplatz. Überlege Dir, ob Dein Handy die ganze Zeit am Strom hängen muss. Und brauchst Du den zweiten Bildschirm jetzt wirklich? Wie sieht es mit den ungenutzten Arbeitsplätzen der Kolleg*innen, dem Drucker oder der Bürokaffeemaschine aus? Ziehe, was das Zeug hält und freu Dich über jeden Grad weniger.

Feierabend!

Tipp #10: Schluss mit schwitzig

Machen wir uns nichts vor, auch die besten Kühltipps sind irgendwann ausgereizt – spätestens im Hochsommer, wenn die Sonne brennt, die Tage lang sind und auch die Nächste keine Abkühlung mehr bringen. Dann sind die Wohnungen in den Großstädten aufgeheizt, die Hitze steht flirrend in den Straßen, in denen nur noch das schmatzend-knallende Geräusch von über den heißen Asphalt schlürfenden Flipflops zu hören ist.

An diesen Tagen hilft nur noch eins: Dein Lieblingsdiscounter. Dort ist es direkt neben den TK-Schränken schön kühl, es gibt leckere Sachen zu essen und zu trinken und wolltest Du nicht sowieso schon immer all die Inhaltsstoffe Deiner Lieblingsprodukte vergleichen? Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür! Plane für Deinen nächsten Einkauf also viel Zeit ein, nimm Dir was zum Lesen mit und belohne Dich mit einem kühlen Kopf und einem vollen Einkaufswagen.

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