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Shop des Monats: eph designs

Shop des Monats: eph designs

Stell Dir vor, Du könntest Deine Leidenschaft zu Geld machen! Eleanor Parry-Hensly von eph designs ist das mit ihrem eigenen Spreadshop gelungen.

Die 18-jährige Eleanor aus Manchester, UK studiert Kunst und beschäftigt sich schon seit sie 14 Jahre alt ist mit Grafikdesign. Nebenbei hat sie einen eigenen Spreadshop. Ihre Liebe zur Illustration hat sie erst kürzlich entdeckt und lebt diese jetzt mit originellen Designs in ihrem Shop aus.

Erfahre mehr über Eleanor, ihre Designs sowie ihren Spreadshop im Interview.

Wie kam es dazu, dass Du Deine Designs verkaufst?

Ich bin ein bekennender Workaholic. Wenn ich gerade nichts für die Uni zu tun hatte, habe ich Grafiken erstellt. Irgendwann hatte ich das Bedürfnis, meine Arbeit einer breiteren Masse zu zeigen. Ich liebe Mode und wollte sehen, ob meine Designs auch auf Kleidung gut aussehen. Dass ich nebenbei etwas dazuverdienen kann, war natürlich auch ein Faktor.

Dein Stil ist unorthodox. Wie hat sich das entwickelt und was sind Deine Inspirationsquellen?

Unorthodox und stolz drauf! Inspiration finde ich an allen möglichen Orten. Die Modedesignerinnen Hannah Weiland und Molly Goddard sind eine konstante Inspiration für mich. Wie sie verspielte Muster und leuchtende Farben verarbeiten, gefällt mir echt gut.

Vor kurzem bin ich außerdem auf die Comics von David Shrigley gestoßen. Seine unbeschwerte und kreative Sichtweise inspiriert mich zu Designs, die meine spielerische Perspektive auf Kunst ausdrücken. Mein Stil ist trotzdem sehr persönlich. Zusammenfassend würde ich sagen: „Mein Stil? Das bin ich!“

Du scheust Dich nicht davor, Schimpfwörter zu verwenden…

Ich breche keinen Bleistift, um Schimpfwörter in meinen Designs zu haben… Die Texte schreibe ich, damit Leute lächeln oder sogar lachen (und nicht, damit sie sich angegriffen fühlen). Meine Designs sind gleichzeitig verspielt und frech – manchmal passt dazu einfach ein Schimpfwort.

Hast Du schon mal einen Künstler engagiert, um Deine Idee umzusetzen?

Nein, die Designs stammen alle aus meiner Feder! Bis vor kurzem dachte ich, ich werde Grafikdesignerin, bin dann aber auf Illustration umgestiegen und probiere mich nun hier aus.

Woher weißt Du, ob sich ein Design verkaufen wird? Orientierst Du Dich an aktuellen Trends, Kundenvorschlägen…?

Ich frage mich einfach, was ich gerne auf einem Kleidungsstück sehen würde und kreiere Produkte, die ich selber gerne trage. Ich mag plakative Farben, interessante Texturen und skurile Designs… also alles, was aus der Masse heraussticht! Meine Mama nennt mich Magpie („Elster“), weil ich so einen exquisiten Geschmack habe und gerne Vintage mit aktueller Mode vermische.

Gibt es bestimmte Designs oder Produkte, die sich besonders gut verkaufen?

Im Allgemeinen verkaufen sich T-Shirts am besten. Was die Designs angeht, sind vor allem meine bunteren Kreationen beliebt. Kleidung ist eine tolle Möglichkeit des Ausdrucks. T-Shirts mit Statements stechen da natürlich besonders hervor und passen auch zu jedem Outfit. Leuchtende, kräftige Farben sind gerade total in. Die Leute lieben fette und freche Drucke und Muster.

Verfolgst Du eine bestimmte Marketingstrategie?

Der Großteil meiner Promotion passiert über Instagram. Ich verlasse mich stark auf Mundpropaganda. Ich recherchiere noch, welche Strategien gut für meinen Shop funktionieren und sammle Erfahrungen. Im Moment lade ich Designs einfach dann hoch, wenn ich sie fertiggestellt habe. Es macht so viel Spaß, mit meinen Followern zu interagieren, und ich bin jedes Mal total aufgeregt, wenn jemand eins meiner Designs trägt!

Ich habe schon Einiges ausprobiert. Zum Beispiel habe ich mal meinen Designpreis gesenkt, damit Produkte insgesamt günstiger sind. Dadurch sind meine Verkäufe zwar gestiegen, das Ganze war aber nicht mehr lohnenswert… Nur wenn man an jedem Verkauf etwas Geld verdient, lohnt sich der ganze Aufwand. Ich würde mich gerne mit erfahrenen Shop-Inhaberinnen unterhalten, um herauszufinden, wie ich in Zukunft meine Verkäufe optimieren kann.

Hast Du es schon mal mit bezahlter Werbung versucht oder verlässt Du Dich nur auf das organische Marketing? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Ich habe in der Vergangenheit bereits bezahlte Werbung geschaltet. Im Moment verlasse ich mich ausschließlich auf organisches Marketing, weil ich mir bezahlte Werbung nicht leisten kann.

Ich bin Vollzeit-Studentin und habe momentan einfach nicht das Geld, um in mein Business zu investieren. Ich weiß zwar, dass bezahlte Werbung dabei geholfen hat, meine Webpräsenz zu erhöhen, im Moment sind organisches Marketing und die kreative Nutzung von Social Media (wie Instagram und Facebook) aber die beiden Optionen, die ich zu nutzen weiß, ohne Geld ausgeben zu müssen.

Wie kam es dazu, dass Du Deinen eigenen Spreadshop eröffnet hast?

Als ich entschieden habe, einen eigenen Shop zu eröffnen, wollte ich ein Unternehmen finden, das den Druck und die Lieferung meiner Produkte übernimmt, damit ich mich auf das Designen konzentrieren kann. Ich habe verschiedene Optionen recherchiert. Spreadshirt hatte die besten Bewertungen; die Entscheidung fiel also relativ leicht.

Es ist schön, zu sehen wie mein Spreadshop wächst und ich neue Zielgruppen erreiche. Dass Spreadshirt die Produkte druckt und ausliefert, ist für mich als Kleinunternehmerin super! Ich selbst habe nicht die finanziellen Mittel, um Produkte in dieser Qualität zu drucken. Es ist schön, wenn ein größeres Unternehmen jungen Designern dabei hilft, ihre Kunstwerke an die breite Masse zu bringen.

Wie viel Zeit verbringst Du mit der Wartung Deines Spreadshops? Lädst Du häufig neue Designs hoch?

Ich versuche mehrmals die Woche an meinem Shop zu zimmern. Ich halte das dennoch flexibel und mache mir keinen Druck, ständig neue Designs hochzuladen. Ich will nicht, dass es sich wie Arbeit anfühlt, und ich am Ende keinen Spaß mehr daran habe, meinen Shop zu managen und neue Designs zu schaffen.

Ich versuche, das College und meinen Shop gut zu trennen. Mit meinem Shop kann ich kreativ sein, ohne ständig an Deadlines denken zu müssen, und ich habe die Freiheit, zu experimentieren und Designtrends zu entdecken, ohne schlechte Noten fürchten zu müssen. Es ist schön, zu sehen, wie viele Likes ich bekomme, wenn ich ein neues Artwork hochgeladen habe. Diese ganze Sache ist für mich echt aufregend und es lohnt sich.

Hast Du schon Zukunftspläne für Deinen Shop?

Mein Shop soll weiterwachsen! Ich möchte meine Illustrations-Skills verbessern und weiterhin eigene Designs schaffen. Mein ultimativer Traum ist es, eines Tages mit einem Modedesigner zusammenzuarbeiten und ein eigenes Modelabel zu gründen.

Das klingt nach einem schönen Traum! Letzte Frage: Hast du irgendwelche Tipps für jene, die neu im Spreadshop sind?

Nutze den Spreadshirt Marktplatz! Das ist ein toller Weg, um neue Kunden zu gewinnen. Regelmäßige neue Uploads schaden natürlich auch nicht.

Das Wichtigste ist, dass Du Spaß hast! Spreadshop ist eine tolle Plattform, um Deiner Kreativität Ausdruck zu verleihen und Deine Kunst einem größeren Publikum zu zeigen.

Danke Eleanor für das tolle Interview!

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