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So baust Du eine unvergessliche Marke auf. Teil 1: Markenbekanntheit

So baust Du eine unvergessliche Marke auf. Teil 1: Markenbekanntheit

„Du bist mir ne Marke“ – Falls Dir das schon einmal jemand gesagt hat, bist Du wahrscheinlich mit einer besonderen Eigenart oder einzigartigen Verhaltensweise aufgefallen. Deine „Marke“ unterscheidet Dich von anderen – und pflanzt sich dauerhaft im Gedächtnis Deines Gegenübers ein.

Unternehmen, die ihre Eigenarten kennen und beherrschen, sind die Marken, die uns in Erinnerung bleiben. Deine “Marke” unterscheidet Dich von der Konkurrenz. Einzigartigkeit führt zu einem erfolgreichen Business und bindet Deine Kunden an Dich. Lies hier in Teil 1 unserer dreiteiligen Serie, in der wir wichtige Einblicke in die Markenbildung geben, wie Du Deine Marke bekannt machen kannst.

Was Du mit einer Marke erreichen kannst

Eine Marke ist viel mehr als ein Logo – sie ist ein individueller Charakter. Der lässt sich naturgemäß schwer zurechtbiegen. Eine Marke muss vielmehr entdeckt werden und unterstreichen, was Dich oder Deine Idee besonders macht. Mit Deinem „Markenkern“ sendest Du ein Signal an künftige Kunden und sorgst gleichzeitig für Bestandskunden. Eine konsequente Markenstrategie kann sogar dazu beitragen, Werbekosten zu verringern – und langanhaltendes Vertrauen zu Deiner Zielgruppe aufzubauen.

Von der Menschenmarke zum Markenmenschen

Deine Käufer lernen Deine Marke wie eine Persönlichkeit kennen – ein Gegenüber mit Ecken und Kanten. Ob witzig, intelligent, selbstsicher oder einfühlsam – mit den Eigenschaften Deiner Marke antwortest Du auf die Emotionen und Bedürfnisse Deiner Kunden. Apple, eine der einflussreichsten Marken unserer Zeit, hat es vorgemacht: Mit der Kampagne „Think different“ sprach die Computerfirma Querdenker und Kreative an. Heute ist der angebissene Apfel an sich schon ein Symbol für Kreativität: Leute, die von anderen gern als kreativ wahrgenommen werden möchten, kaufen Apples Produkte. Damit Deine Marke auch mit ihren Eigenschaften verschmelzen kann, solltest Du Deine Zielgruppe ganz genau eingrenzen. Tobias, Markenexperte bei Spreadshirt, erklärt:

„Je konkreter Dein Bild von Deinen Kunden ist, desto passgenauer kannst Du die Ansprache und die Produkte auswählen. Ein großer Irrtum ist es, zu glauben, die eigenen Kunden seien genauso wie man selbst. Auch bei Spreadshirt sind wir hin und wieder überrascht zu sehen, was unsere Kunden bewegt.“

Streck die Fühler aus – Wie Du mithilfe von Personae Deine Kunden verstehen lernst

Wer sind eigentlich die Kunden, denen Deine Ideen gefallen? Sieh Dir beispielsweise Leute an, die Kleidung tragen, die dem, was Du anbietest, ähnlich ist, und frage Dich, was ihnen sonst gefallen könnte. Wo kaufen sie online ein? Was würde sie motivieren, das Motiv bei Spreadshirt zu kaufen? Scheu Dich auch nicht davor, Leute ganz direkt anzusprechen!

Auf Grundlage der erhaltenen Informationen kannst Du sogenannte Personae entwickeln – das sind beispielhafte Profile von realen oder fiktiven Einzelpersonen. Marketing-Abteilungen größerer Firmen bauen auf diese Personenbeschreibungen, um ihrer Hauptzielgruppe ein Gesicht zu geben. Oft stellt sich heraus: Ein Produkt ist gleich für mehrere Käufer-Typen interessant, die Dir bisher gar nicht bewusst waren.

Sieh Dir dieses Beispiel für ein Canvas an, das die wichtigsten Fragen zu Personae stellt:

blog_brand_persona
Hier findest Du das Canvas zum Selbstausfüllen

„Entwirf auf Grundlage Deiner Nachforschungen etwa drei solcher Steckbriefe, mit Foto und Vornamen und den Besonderheiten dieser Menschen“, rät Tobias: „Hänge sie Dir hin und führe Dir regelmäßig ihre Unterschiede vor Augen. Bei neuen Erkenntnissen kannst Du die Personae jederzeit weiterentwickeln.“

Diese Details zu Deinen Kunden wirken zunächst banal, sind aber entscheidend: Kaufen bei Dir mehr Männer oder Frauen? Sind sie 20 oder 40 Jahre alt? Wofür interessieren sie sich, was ist ihnen wichtig?

Auf Deiner eigenen Website oder einem Blog kannst Du solche Daten beispielsweise mit einer kurzen Umfrage erheben. Als Umfrage-Tool helfen Dir z.B. SurveyMonkey oder Google Formulare. Notiere Dir, welche Produkte Deine Käufer vorziehen. Hinweise auf die Vorlieben Deiner Käufer findest Du auch in der Spreadshirt-Verkaufsstatistik und in den Analyse-Optionen Deiner sozialen Netzwerke.

Auf Daten folgen Taten

Die so gewonnenen Infos sind ein erster Schritt, um Deine Marke mit Leben zu füllen. Zum Beispiel kannst Du Deinen Schreibstil besser an die Seitenbesucher anpassen. Außerdem bekommst Du eine Vorstellung, welche weiteren Themen und Designs Deine Käufer künftig interessieren könnten.

Ein weiterer Hinweis: Es ist wichtig, zu wissen, über welche Kanäle Du Deine Zielgruppe erreichst, um die Aufmerksamkeit auf Deinen Shop lenken zu können.

Mach es wie die großen Marken: Statt jeden potenziellen Käufer anzusprechen, bleiben sie ihren Werten treu und konzentrieren sich auf ihre Zielgruppe. In unseren nächsten Beiträgen erwarten Dich Ideen, wie Du Deine Werte definierst und in Deine Markenidentität einfließen lässt.

Welche Gedanken hast Du Dir bisher über Deine Shop Marke gemacht? Wie stellst Du Dir Deine Zielgruppe vor? Schreib unten in die Kommentare, was Dich besonders am Thema Markenfindung interessiert.

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