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Der perfekte Designpreis

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Jedes verkaufte Produkt ist eine kleine Überraschung: Die Nachricht, dass einem Kunden Dein Produkt gefallen hat, macht glücklich. Gerade dieses Unvorhersehbare macht Deinen Shop besonders spannend. Trotzdem ist Erfolg kein Zufall: Mit dem richtigen Designpreis kannst Du Deine Verkaufschancen deutlich erhöhen.

Der Designpreis ist Dein Preishebel: Hier legst Du fest, welchen Pauschalbetrag Du an jedem Produktverkauf verdienen möchtest. Gleichzeitig nimmst Du damit Einfluss auf den Gesamtpreis Deines Kunden. Wie landest Du bei einem fairen Preis für beide Seiten?

Hohe Designpreise bedeuten nicht automatisch, dass auch der Gesamtumsatz durch die Decke geht: Eine Analyse aller verkauften Designs auf unserem Marktplatz hat gezeigt, dass knapp die Hälfte aller verkauften Designs zwischen 2,00 und 3,99€ kosteten – dicht gefolgt von der Preisklasse zwischen 4,00 und 5,99€ (33%) und 0 bis 1,99€ (11%). Designs mit Preisen zwischen 6,00 und 9,99€ werden weit seltener gekauft (6%), Designpreise ab 10€ wollten sogar nur 1 Prozent der Kunden bezahlen.

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Welcher Designpreis ist nun der richtige? Das hängt nicht zuletzt von der Art der Produkte ab, die Du verkaufst. Produktpreis und Designpreis sollten in einem passenden Verhältnis zueinander stehen. Verkaufst Du beispielsweise eher kleinere Produkte wie Caps oder Babykleidung, sollte der Designpreis geringer ausfallen als in einem Shop, der sich auf Hoodies spezialisiert hat.

Außerdem spielt es eine Rolle, wie aufwendig Deine Designs gestaltet sind: Abstufen könntest Du beispielsweise zwischen einem einfacheren Typografie-Design und einem detailreich gestalteten Kunstwerk.

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Wir empfehlen Dir, für neue Produkte erst einmal einen durchschnittlichen Design-Preis von 2 oder 3 Euro anzusetzen. Sobald Du weißt, welche Produkte sich besonders gut verkaufen, bietet es sich an, den Designpreis für die Bestseller zu erhöhen.

Für die Optik des Preises empfehlen wir Dir außerdem darauf zu achten, dass die Designpreise entweder einen runden Betrag oder hinter dem Komma eine 50 haben – Nur so erzielst Du Gesamtpreise, die auf dem Centbetrag 49 oder 99 enden.

Probieren geht über Studieren – Erst mit ein paar Tests kannst Du die besten Einstellungen für Dich herausfinden. Wir wünschen Dir dabei viel Erfolg! Mit welchen Kriterien legst Du einen Designpreis fest? Verrate es uns in den Kommentaren.

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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey,

    ist das mit dem Designpreis immer noch aktuell? Ich hab mehrere Monate getestet und habe keinen Unterschied bei den Verkäufen zwischen 2.99 Euro und 7.99 Euro gemerkt … Hatte sogar mehr Verkäufe als ich den Preis auf 7.99 Euro gehabt habe.

    Gibt es eine Infografik vom Jahr 2018?

    Gruss,
    Felix

    • Hi Felix,

      Geht es hier um Deinen Shop oder den Marktplatz?
      So oder so, der Artikel ist leider schon ziemlich alt…und nicht mehr aktuell.

      Liebe Grüße,
      Lena

  2. Hi, spielen denn die Druckpreise in irgendeiner Hinsicht auf mich als Designer eine Rolle? Ich bin noch nicht so lang dabei, da fehlt mir leider Grundwissen. Ein solch interessanter Beitrag und kaum Kommentare wundert mich mächtig. Find es super das Ihr solch Analysen teilt. Ich muss mein ganzes Preismodell dank diesem Artikel ändern. Aber danke, ohne diesen Artikel hätt ich das nie gemacht.

    • Nein, auf die Druckpreise hast Du ja keinen Einfluss. Bitte beachte, dass der Artikel auch schon etwas älter ist und dadurch nicht mehr ganz aktuell.

      Liebe Grüße,
      Lena

  3. Viele meiner Motive gestalte ich traditionell so, dass sie sich auch für die Umsetzung als Flexdruck eignen; zuweilen entwerfe ich neben einer einfabrigen Variante auch eine mehrfarbige. Dass sich die Verwendung von zwei oder mehr farbigen Folien naturgemäß in einem höhere Grundpreis niederschlägt, berücksichtige ich in meiner Marge – für viele zwei- und dreifarbige Flexdruck-Designs setze ich die etwas niedriger an als für die einfarbige Version; das ist quasi ein kleines Entgegenkommen, das den Mehrfarb-Fans unter meinen Kunden die Entscheidung hoffentlich etwas leichter macht. Allerdings erlebe ich es häufig genug, dass das eigentlich vernünftig erscheinende Kalkül “niedriger Preis – hohe Kaufmotivation” nicht so selbstverständlich aufgeht, wie ich das in meinen Anfangsjahren angenommen hatte: Einige Designs, die ich für gewisse Nischen entwerfe, verkaufen sich ungeachtet einer vergleichsweise hoch angesetzten Marge erstaunlich gut und auch überraschend regelmäßig – ich glaube, am Ende des Tages zählt für viele Kunden der Eindruck, dass jemand sich jemand mit erkennbarer Liebe und Sorgfalt ans gestalterische Werk begeben. Hirnschmalz und Herzblut scheinen eine Kombination zu sein, für die Kunden angemessen zu bezahlen bereit sind – trotz zuweilen als erdrückend empfundenen Discount-Angeboten.

    • Hallo Spassprediger,

      interessante Beobachtungen – danke fürs Teilen Deiner Erfahrungen! Die Höhe des Druckpreises ist ein Aspekt, an den wir bisher gar nicht gedacht hatten.

      Liebe Grüße,
      Johanna von Spreadshirt

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