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Spread2.0 – or not?

Ein (mehr oder weniger regelmäßig geführtes, errm) Corporate Blog haben wir zwar erst seit Juli 2006. Trotzdem werden wir häufig in die Schublade 2.0 gepackt. Woran das liegt, beschreibt Lukasz in seinem Blog Grundersuizid. Jetzt die schwierige Frage ans ausgesuchte Blogpublikum: Sind wir web2.0 oder nicht, was meint ihr? Sind wir ein popeliger Cafepress Klon, ein Service von Welt? Was macht web2.0 aus, was ist web2.0 überhaupt?  Schwierige Fragen, krzr vor Ostern. Und um das ganze aufzulockern, verlosen wir unter allen Kommentaren 3 Bubble Pionier T-Shirts aus dem Cheffe sein Shop. Also nichts wie Lassmiranda Dennsevilla, ich bin gespannt meine Damen und Herren.

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21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. also, ich will hier gleich mal was klarstellen: spreadshirt ist sicher kein cafepress clon denn die erste version gab es, bevor ich (=gründer) überhaupt wusste, dass es sie gab. deswegen ist spreadshirt auch viel cooler und bei uns gibts feinste quali und stylisches sortiment 🙂

  2. Aber bitte, Web 2.0?! Ja und nein, oder?!

    1. Was ist Web 2.0?
    Der Begriff für die veränderte Wahrnehmung des Internets. Das Internet ist sozial geworden.
    Dienste wie Weblogs erlauben es, direkter und gezielter zu kommunizieren und zu kommentieren. Sharing (Links, Daten etc.) erlaubt den (nicht immer legalen Zugriff, jedoch vom Besitzer autorisierten) Zugriff auf fremde Daten uswusf. Wikis, OpenSource, Beta … all diese Begriffe vereinen den sozialen Flavour, nach dem das Internet heute schmeckt.
    2. Ist Spreadshirt nun ein Web 2.0-Unternehmen?
    Ja, und zwar schon seit Web 1.0 bzw. Web 1.5! Weil? Es seinen Kunden erlaubt, Ihre Ideen und Kreativität mit eigenen Shops direkt zu vermarkten und damit schon von Anfang an jenen sozialen Ansatz verfolgt.
    Ein bisschen nein, weil bis jetzt alles noch so 1.0 aussieht. Aber das ändert sich ja sicherlich auch bald.

  3. web2.0? klares ja finde ich.
    denn web2.0 = user generated content.
    und ohne den hättet ihr hier nix zu
    verkaufen. 😉

  4. Diese Frage möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten.

    Wenn ja, warum spielt dies eine Rolle?
    Wenn nein, warum spielt dies eine Rolle?

    Web 2.0 wie es so schön heißt, ist ja nur ein Kommunikationsansatz. Den kann jeder nutzen, wenn er will. Auch der Eisman mit dem T2 an der Ecke, der Saftblog oder Uschis Massage-Service mit den Girlanden vorm Fenster. Das Wort bietet in Abgrenzung zu anderen Anbietern von keinerlei vergleichende Funktion. Wenn BMW jetzt Web 2.0 wird, was bedeutet das für uns? Ich weiß es nicht. BMW sicher auch nicht.

    Wenn wir uns schon in die Hype-Buzz-Bullsh*t-Riege einreihen wollen, sollten wir das schleunigst bei Mass Customisation tun. Immerhin liegt doch die Kerninnovation von Spreadshirt darin, Kleinstauflagen (populärrhetorisch: one offs) dort zu bieten, wo früher der Drucker mit der Kippe im Mund erst bei 2000+ überhaupt die Rotation begonnen hat.

    Wir existieren, weil wir unwirtschaftliche Räume wirtschaftlich gemacht haben und dabei für Kunden XY auch noch etwas herausspringt: Mehrwert. Dieser muss jetzt nämlich nicht gleich sein Erspartes killen, um sich selbst auf Wolle zu verewigen und gleichzeitig 1999 Stück an seine Freunde zu verschenken.

    In dieser Lücke und den Lücken die zwischen unwirtschaftliches wirtschaftlich machen und gleichzeitig faktischen Mehrwert zu bieten wartet, liegt die Zukunft. Wenn wir weiter rollen wollen, dann sicherlich indem wir in diesem Bereich das Spektrum verbreitern. Mit MC hat die Abkürzung gleichzeitig noch was unglaublich dynamisches.

    Als Spreadshirt angefangen hat, war das Spread sicherlich noch ein Novum, aber seien wir doch mal ehrlich – die Grundregeln des Social Web haben alle verstanden. Wer noch nicht, dem ist jetzt auch nicht mehr zu helfen. Das Spreadshirt in Deutschland als erster in diese Lücke gesprungen ist, hat sicherlich auch geholfen dieses schnelle Wachstum zum Hartgeldpreis zu ermöglichen. Für die Zukunft dürfte das jedoch in dieser Form nicht mehr so einfach funktionieren. Die Spielregeln von Web 2.0 sollten wir ergo verinnerlichen, aber nicht den Kunden an den Kopf knallen.

    Conclusio:

    Web 2.0: whatever
    Mass Customisation: sicherlich
    MC: es kommt darauf an

    Break and Cut

    Wenn, dann ist LaFraise Web 2.0. Denn wenn dort der Dialog mit der Community nicht mehr fruchtbare Designs produziert, gehen die Lichter aus. Insofern sind die wirklich existentiell an die soziale Interaktion gebunden. Gleichzeitig bieten sie KEIN Mass Customisation. Falls einer also einen Apfel und eine Birne hochhalten möche, sollte er bei 2.0 heute eher LaFraise hochhalten. Wobei LaFraise ja eine Erdbeere ist. Egal.

  5. @christian re ‘who cares’: I care! ansonsten hätte ich auch nicht so einen langen artikel geschrieben.

    wegen zigarette im mund beim drucken. ist verboten. mein schönstes erlebnis in diese richtung: in mannheim hat mir mal ein frisör rauchend die haare geschnitten. ich war so amüsiert, dass ich nichts gesagt hatte (für mannheimer insider: war glaube ich in quadrat G5).

  6. ..Spreadshirt ist nicht Web2.0
    ..Spreadshirt ist “DIE T-Shirt Bude”, ..Spreadshirt generiert zählBARES und schafft Arbeitsplätze
    (im erweiterten, viralen Sinne sogar mit der aktuellen 2.0-PR-Walze)

    jaaaah.. ich hab den Bubble-Button abgestaubt und trage ihn, weil rot meine augen besser zur Geltung bringt..einen Shop mit super teuren AA-Shirts hab ich natürlich auch.. nicht um Geld zu verdienen.. davon hab ich schon genug.. einfach nur so
    logisch, oder?

    http://drerk.de/schnullipup

  7. @Lukasz

    Aber du feierst doch selbst den Abgesang auf das Hypeword Web 2.0. Der Begriff ist einfach zu breit, um wirklich greifbares zu produzieren. Jeder der ihn versteht wird dich danach fragen, wie du mittels Web 2.0 dein Geld verdienst.

    Denn da fängt die Sache doch aus Unternehmersicht erst an spannnend zu werden. Je nachdem, wo der Unternehmer sitzt vielleicht auch, wo Web 2.0 Umsätze vernichtet. Aber zum Glück sind wir ja kein Privatfernsehsender.

    Übrigens Raucher at work bleiben in der Tat hängen. Das von mir erwähnte Zitat habe ich im Original erlebt in einer Berliner Druckerei. In einer ohnehin schon giftig riechenden Luft, in der sich Zeppeline schon beim Durchfliegen entzünden.

    Wahrscheinlich lebt der Mann längst nicht mehr.

  8. @Erik: Das machen also Menschen mit zuviel Freizeit.

    Ist das übrigens so ein Gummiohrpustdingsdabumsta aus der Zone? Ich kenne niemanden, der es nicht besessen hätte. Auch wenn nie einer wusste wozu es wirklich da ist. Jeder hatte eins.

    Übrigens User-Photos mit LaFraise-Shirt sind vorbildlich. Da tränt der Kommunikationsabteilung ja das Herz vor Freude…

  9. für mich hat das web2.0 an dem tag begonnen, als ich mich bei openBC mit meinem REALen name eingetragen habe.

    für mich hat das web2.0 a.) mit identität (s.o.) und “humanisierung” zu tun, b.) mit cluetrain (vor allem für unternehmen) c.) mit einer neuen art von rechtsraum und d.) mit technischer umsetzung.

    so, wenn man das jetzt nochmal auf die debatte münzt, dass alles schon mal da war würde ich einfach sagen: das web2.0 ist ein mashup aus Real Life und WWW.

  10. Christian: “Gummiohrpustdingsdabumsta aus der Zone?” naja.. genauer gesagt aus Tschechien. Die Teile werden heute noch von Barum hergestellt und sind eigentlich für Ohren gedacht.. Vielmehr dient mir das tolle Gerät als “Pustefix”. Ich kämpfe damit gegen Staub auf Dias um diese sauber einzuscannen. Ebenso kann man damit den Kollegen unheimlich gut auf den Geist gehen wenn man im Takt der Musik den Balg drückt und somit ein nervendes Geräusch erzeugt.
    Meistens nutze ich es aber als Fön da die Haare auf der kurzen Fahradfahrt zum Büro trotz 30er-schnitt und Gegenwind nicht trocknen wollen..
    zuviel Freizeit…!?! sicher.. Wenn Du das sagst
    Lafraise…? eher ne Notlösung und protest gegen das Ladenschlussgesetz

    das Gummiohrpustdingsdabumsta gibts in der Apotheke für ein paar Euros.. Wo genau? Keine Ahnung.. das hat die Praktikantin besorgt weil ich ja keine Zeit hab 😉

  11. spreadshirt ist ja wohl eindeutig ein klon, wer etwas anderes behauptet muss blind sein, lügen oder der spreadshirt-“gründer” sein….

  12. also ich kann keine veränderte wahrnehmung
    des internet durch web 2.0 bei mir feststellen;-)ihr etwa?sozialen flavor schmeck ich auch nicht…schmeckt eher nach dem kommentar von DrErk…

  13. öhm – web 2.0 – ja klar. es gibt einfach immer irgendwo eine 1. die wird dann kopiert und das ergibt dann die 2. und dann die 3… und so weiter.
    ist es nicht lustig daß es praktisch zur gleichen zeit shirtcity und spreadshirt gab? und das dies praktisch alles nichts weiter als ein copyshop ist? aber der eine von einem grafiker, der andere von einem, der gern gründer sein mag.
    mal im ernst, man kann aus jedem noninternetbereich mit passendem mut und viel bluff ein internet 3.0 starting machen. 2000 gab es noch in jedem karstadt so ne druckerbude. die sind weg – dafür hat nun jeder nen shirtshop bei irgend einem anbieter. und kaum hatte itunes selbst musik angeboten, gab es selbst das als shop für jedermann. die idee dahinter ist es tolle zahlen zu haben, rechtzeitig die “firma” zu verkaufen und dann gleich was neues zu finden. strato fing doch als erstes internetwunder in deutschland damit an. gegründet, gut verkauft, dann gründer vertrieben, dann wieder vom gleichen gekauft, dann wieder verkauft. und nun wird fotokunst in kleinserien verkauft.
    spreadshirt hat sicher nicht das potential der 60 millionen von strato (oder waren es meit mehr, weiß es nicht mehr). denn die clone welle ist stark im kommen. http://www.cyroline.de bietet für 12 € shirts im modischen selbstmach design. lafraise eigentlich das gleiche nur anders. wenn dann demnächst american apparel oder continental das eigene online druckshop service eröffnen, sehen alle anderen gleich viiiiiel kleiner aus. spreadshirt wird aber sicher vorher noch einen käufer finden. nur, warum wurden ne zeitlang im shopadmin kunden und bestellungen angezeigt? warum war aber jede bestellung ein kunde??? hab nen selbstkaufshop. da hab ich 16 mal selbst gekauft – und das gab 16 kunden. ja mann, so krieg ich auch sehr schöne zahlen. alles verstanden?
    gut.
    ich will ehrliches geschäftsgebahren ohne web 2.0 marketinggeschwafel und endlich weniger pokerstrategiegründerschmarrn.

  14. nur der witz ist ja: “web2.0 marketinggeschwafel” ist ein widerspruch, weil web2.0 eben ohne “marketinggeschwafel” auskommt bzw. auskommen soll. darum diskutieren wir ja auch hier, im spreadshirt blog, und deshalb freuen wir uns über jede meinung, auch über kritische wie die von dir oder von fabu (und auch dafür dass er seinen blog auf ebay verkloppt hat – und mit 600 euro prima in den osterurlaub fahren kann, aber das ist eine andere geschichte ;))

    was ich sagen will:
    bislang haben sich die meisten darüber aufgeregt, dass die deutsche bahns, die telekoms, die deutsche banks alle gesichtlos sind, vom hohen ross herab den kunden behandeln – kein durchdringen zu einem der “macher”, in der telefonschleife hängen ist immer noch ein grandioser zeitvertreib. daher finde ich es lustig, dass einem das auch wieder negativ und als “marketinggeschwafel” ausgelegt wird, wenn man hier als mensch, der wirklich in dem laden arbeitet (oder ihn gegründet hat, oder oder oder) die goschn aufmacht …

  15. ist den das sogennannte web 2.0 deswegen
    so kundenorientiert weil die firmen wie spreadshirt die menschen so lieb haben?oder eher doch weil service und nähe zum kunden am ende sich in barer münze(wogegen ich nichts einzuwenden habe) auszahlt?!…ist die “neue” kunden- freundlichkeit oder social web…,nicht eher ein erfreuliches
    aber notwendiges abfallprodukt einer, oder mehrerer erfolgreicher Firmenstrategien,die in den erweiterten möglichkeiten des netzes versuchen sich zu behaupten?

  16. und dann kommt 3.5?

    Sozialer ist ja ok, aber SECOND LIFE und so`n Zeugs sind reine Zeitverschwendung, wer sonst nix zu tun hat.
    Wieso selbst grosse Konzerne jetzt virtuelle Filialen eröffnen erschliesst sich mir nur, wenn es um reale Kunden geht, das ist dann aber wieder KLASSIKWEB.

  17. gehts noch? also ich schreibe gerade meine Diplomarbeit über das geile Thema Web 2.0 und Direktmarketing bla bla! Habe bekleidungstechnik studiert( wenns intressiert?) und muss sagen das die zeitverschwendungs und bla bla sachen nur von unwissen zeugen.Das Internet boomt und blogs sind die zukunft! Nur die deutschen brauchen auch ihre zeit das weiss man ja! Und wenn man sich umschaut sieht man das asien bzgl dieser sache ordentlich rockt! also ich finds gut und ihr könnt dadurch nur gewinnen!
    Lg weiter so diana

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