2009
Politik hautnah - Die Rolle von T-Shirts im Superwahljahr 2009
Ein Blick in die Baumwollstatistik: der Spreadshirt Trend Report, Teil 15
Leipzig und Berlin, 20. Mai 2009: Programme, Reden und Fernsehauftritte zählen zum klassischen Wahlkampf-Arsenal. Doch dass die Schlacht um die Wählergunst auch auf der Brust entschieden wird, hat der Obama-Wahlkampf gezeigt: Millionen offizieller und inoffizieller Obama Bekenner-Shirts nebst einigen McCain-Varianten haben die Wahlkampf-Arena nochmal deutlich vergrößert - und ihren Eindruck auf die Wähler gemacht. Das Wahl-Shirt als allerpersönlichstes, hautnahes Statement hat auch den deutschen Wahlkampf erreicht: alle großen Parteien setzen im Superwahljahr 2009 verstärkt auf - zum Teil personalisierbare - Wahlkampfkleidung.
Bei den beiden Volksparteien heißt es dieses Jahr: In der Kürze liegt die Würze. SPD und CDU setzen weniger auf peppige Slogans als auf die Kraft der drei Buchstaben:
- Auf den Shirts der SPD steht lakonisch "SPD", bzw. "Sozialdemokratie".
- Die CDU wirbt mit dem Aufdruck ihrer Wahlkampfmannschaft "TeAM Deutschland" . Das AM steht hierbei für Angela Merkel.
- Bei den Jungen Liberalen wird es deutlich bunter. Ihre Slogans "Freiheitskämpfer" und "Bürgerfreiheit" werden von bunten Symbolen für Freiheit und Popkultur umrahmt: einem Bulli, Flügeln und einer E-Gitarre.
- Die Grünen versorgen Anhänger und Wähler mit einer ganzen Reihe eigens entwickelter Slogans, darunter: "Feinstaubsauger", "Ach Du Grüne 09", "Naturschutzgebieterin" oder auch "Das Shirt meiner Wahl". Diese Texte können Kunden dann mit visuellen Elementen kombinieren und zu einem Shirt ihrer Wahl ausgestalten. Als Rohlinge stehen dabei ausschließlich Shirts und Taschen aus ökologisch nachhaltiger Produktion zur Verfügung.
Neben den Parteien gibt es zunehmend auch politisch engagierte Privatpersonen, die ihre Anliegen per T-Shirt kommunizieren. So wurde der Vorstoß von Familienministerin Ursula von der Leyen, bestimmte Internetangebote zu sperren, umgehend mit "Zensursula"-Shirts kommentiert, die dem Muster der bekannten "Stasi 2.0"-Shirts folgen. Weitere Wahlkampfthemen, die von Aktivisten auf Shirts propagiert, angeprangert oder diskutiert werden, sind - neben netzpolitischen Sachverhalten - unter anderem die Stigmatisierung von sog. "Killerspielen" , die Diskussion um den Atomausstieg und die Gleichsetzung von Moslems mit gewaltbereiten Islamisten .
Obamas
Kampagnenführung verstand es, derartigen Grassroots-Aktivisten
Materialien an die Hand zu geben, mit denen sie nicht nur ihre eigenen
Topthemen, sondern gleichzeitig auch ihre Anhängerschaft artikulieren
konnten.
Das führte dazu, dass alleine auf der nordamerikanischen
Spreadshirt-Plattform zwischen 2005 und 2009 mehr als 10 000
T-Shirt-Motive auftauchten, die von Obama und seiner politischer Vision
inspiriert waren.
Davon sind die deutschen Spitzenkandidaten Merkel und Steinmeier noch weit entfernt: für die amtierende Kanzlerin exisitieren auf der europäischen Spreadshirt-Plattform derzeit 42 Motive, für Steinmeier sieben. Der Großteil besitzt außerdem einen stark ironischen Charakter.
Mit dem Trend Report informiert Spreadshirt regelmäßig über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung. Für weiterführende Informationen können sich interessierte Journalisten gern mit Tobias Huber unter der angegebenen Kontaktadresse in Verbindung setzen.
Im Internet:
- Spreadshirt
- T-Shirt-Shop der SPD
- T-Shirt Shop der CDU
- T-Shirt-Shop der Jungen Liberalen
- T-Shirt-Shop der Grünen
- vorangehende Trend Reports
Bildmaterial:
- Screenshots: Die T-Shirt-Shops von CDU, SPD, Grünen & den Jungen Liberalen
- Produktbilder: T-Shirts von CDU, SPD, Grünen & den Jungen Liberalen
- Produktbild: "Zensursula - Eine Zensur findet nicht statt"
- Produktbild: "Ich wähle keine Gamekiller"
- Produktbild: "Terrorism Has No Religion"
Individuelles Bildmaterial in Web- oder Druckqualität stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zusammen.
Über Spreadshirt
Spreadshirt ist die Antwort auf den Wunsch nach individueller Kleidung und dem wachsenden Bedürfnis nach Personal Branding. Unsere Kunden sind:
Käufer. Ähnlich wie durch Tattoos, Handy Skins, oder eine Myspace–Webseite können Kunden zeigen, wer sie sind: durch das, was sie tragen. Durch selbst gestaltete T–Shirts, Sweatshirts, Jacken, Taschen, Accessoires. Falls Kunden nicht gleich eigene Ideen haben, können sie aus tausenden hochwertigen Designvorschlägen der Spreadshirt Community wählen, um genau das zu finden, was zu ihnen passt.
Verkäufer. Spreadshirts Online-Plattform unterstützt einige der größten Unternehmen der Welt, wie CNN, Holiday Inn Express und Nissan sowie einzelne Designer, Blogger und Privatpersonen, um einzigartige, ausdrucksstarke Bekleidung für ihre Marke anzubieten. Spreadshirt übernimmt Produktion, Versand, Zahlungswesen und Kundenservice. Ein Spreadshirt-Shop ist kostenlos, durch frei wählbare Provisionen sind Shopbetreiber an jedem Verkauf beteiligt.
Designer. Bei laFraise, Europas größtem T-Shirt-Design-Wettbewerb, einer Spreadshirt Marke, treten jede Woche Designer um Ruhm und Geldpreise gegeneinander an. Die Community stimmt über alle Vorschläge ab, die beliebtesten T-Shirt-Entwürfe werden schließlich in limitierter Auflage gedruckt und verkauft. laFraise arbeitet auch mit Top-Marken wie Celio, Greenpeace und Sony zusammen. Per Crowdsourcing entstehen so einzigartige T-Shirt-Designs, die den Kunden und Anhängern dieser Marken dann zur Verfügung stehen.
Spreadshirt wurde im Jahr 2002 in Leipzig ohne Fremdkapital gegründet und beschäftigt heute über 300 Menschen in Europa und den USA. Spreadshirt hat Millionen von Kunden und weltweit über eine halbe Million Shop-Partner. Sie können Spreadshirt und die Menschen dahinter in den Spreadshirt Blogs, über Twitter, Flickr oder Facebook treffen. Die Spreadshirt CEO Jana Eggers bloggt auf lifeonashirt.com.
Kontakt:
Tobias Huber
sprd.net AG
Media Relations Officer***
Gießerstraße 27
04229 Leipzig
Mail: presse@spreadshirt.net
Tel.: 0341 59400–5050
Fax: 0341 59400–5149
